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crown of emara - 
das spiel um die
krone
WER WIRD DER NÄCHSTE
ThRONFOLgEr
VON WESTEROS
Emara werden?
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Ein Krönchen wär‘ ein Träumchen

Nein, wir haben kein Brettspiel vor uns liegen, vielmehr ein Bretterspiel, denn Crown of Emara weist gleich zwei Bretter auf, auf denen wir unsere Aktionen durchführen können. Auf dem Lande produzieren wir Rohstoffe, heizen den Ofen für knack-frisches Brot ein und sorgen für Arbeitsplätze unserer Handwerkermenschen. In der Stadt werden die Rohstoffe weiter-verarbeitet, denn Burg, Kirche, Marktplatz und Baustelle warten mit ihren Verarbeitungsmöglichkeiten. 

Auch BeraterInnen haben eine Rohstoffentgegennahme sehr gerne, um ihren Finger für den/die SpielerIn krumm zu machen. So hechten unsere Augen gerne mal hin und her und wieder zurück, um auszurechnen, welche Aktion auf welchem Brett gerade besonders vorteilhaft für uns ist.

In Crown of Emara simulieren wir die Wirtschaft eines kleinen Volkes, die es wahrlich in sich hat. Beinah alle Ecken und Enden wollen bedient werden. Was uns oft fehlt, sind  Zeit und Rohstoffe. Die Entscheidung für die jeweiligen Spielzüge ist herausfordernd denn viele Hebel gilt es zu bedienen. Leider sind die Ablageplätze der Aktionsmöglichkeiten begrenzt: Crown of Dilemma, wäre hier ein angebrachterer Name. Dieses Spielgefühl zeigt sich oft in einer Partie: „Sollte ich jetzt lieber zwei Schritte nach vorne gehen, um diese Rohstoffe einzusammeln? Oder sollte ich lieber zwei Schritte in der Stadt vorgehen, denn das brauche ich auch. Ach ne, ich benötige ja diese Rohstoffe. Hm, halt Stopp, aber da komme ich gar nicht hin…“ Ja, unter der Crown of Emara, die wir zu tragen wünschen, wuselt es im Kopf vor Entscheidungen und Kombinationen.


Vieles will man, Begrenztes bekommt man

Wer einmal verstanden hat, wie der Hase in Emara so läuft, der/die ist ziemlich schnell drin in der Spielweise des Spiels. An sich ist es auch nicht schwer und ein Spielzug geht lockerflockig von der Kartenhand: Karte ans Tableau legen, Bewegen und Aktion in beliebiger Reihenfolge ausführen, Zusatzaktion abwägen, und fertig. Dazwischen hat das Hirn viel an Brutzelzeit für sich, die die Krone erwärmt, denn in Crown of Emara sollte gut überlegt und abgeschätzt werden, was man wann genau tut.

Es ist von Vorteil möglichst frühzeitig den Spendenhintern in die Kirche zu bimmeln, denn jede weitere Spendenaktion wird kostspieliger. Auch sollte man nicht die Burg aus den Augen verlieren, denn ein Patschehändchen mit blinkenden Siegelringen braucht man unbedingt, um vor dem Adel angeben zu können – keine Ringe an den Fingern, keine Krone auf dem Köpfchen. So sieht es aus.

Aber nicht nur Kirche und Burg sind wichtig und wertvoll. Wer es verpasst, auf der Baustelle zu schuften, kann seine Baupunkte der Häuser schnell sehr weit hinten sehen. Jaja, das liebe Volk will auch n nettes Dach über der Rübe wissen, und gerne auch einen Kamin, einen Außenfahrstuhl und Photovoltaik am Haus – verwöhntes Pack! Soll es doch auf dem Lande schuften und Brot backen.

Ach ja, das Land, auch hier zeigt sich: Handwerkermenschen einstellen, Rohstoffe sammeln und möglichst vorteilhaft ein knackiges Brot kassieren. Auch wenn die Produktion von Broten in unseren Partien eher selten/weniger durchgeführt wurde, so können die Brote sehr zum Vorteil sein, um das schuftende Volk am Bauplatz wohlig zu stimmen. Und schick sehen sie auch aus, dass mal am Rande.



OPULENTES EMARA

Wo ich gerade „schick“ und „opulent“ schreibe: In Crown of Emara hat man ein wirklich volles Schächtelchen vor sich liegen: Spezielle Tableaus, besonders gestanzte Papptokens in Form von Ringen, Broten etc., unterschiedliche Holzfiguren, Karten, Land-, und Stadtpläne mit zwei unterschiedlichen Seiten und so weiter. Crown of Emara ist voll und bunt.

Fast schon zu bunt? Einige Spielende empfanden die reguläre Spielseite fast zu erschlagend. Bunt, durcheinander, detailliert und viel zu wirr. Es brauchte schon zwei Runden, um alles erkennen zu können. Spielerfahrene hatten damit weniger Probleme, aber auch aus deren Rachen klopste hier und da heraus: „Mein lieber Scholli, dat is‘ aber ‘n buntes Brett!“

Noch ein Krönchen für das Thrönchen

Crown of Emara hat zum Ziel am Ende die sagenumwobene Krone auf dem Throne stolz präsentieren zu können. Wer es schafft Bürger und Bauentwicklung gleichermaßen gut voranzubringen, der oder die kann bald vom Herrschersitz Befehle aussprechen. Es ist von Vorteil bei diesem adligen Streifzug unterschiedliche Kronen Probe zu tragen. So empfehle ich die unterschiedlichen Adelstitel nicht aus den Augen zu verlieren. Die BürgerInnen von Emara werden pfeifen und mit Luftschlangen und Konfetti werfen, wenn man peu à peu eine neue Krone präsentiert.

Um diese Kronen tragen zu können, braucht es Siegelringe und Münzen. Jaja, Zaster und Prunk regieren den Adel. Aber so ist das nun mal, Hauptschmuck-Tinnef muss sich auszahlen. Letztlich steht die Königskrone an erster Stelle, und wer diese trägt, ist King Dingeling, oder auch die gleichnamige Königin. Bis die Zeremonie und die ehrvolle Krönung stattfinden kann, vergehen gute 60 Minuten, die unterhaltsam, abwechslungsreich und voller Grübel-eien stecken.


Unser Gastrezensent
zu Crown of Emara  ist Funfairist (Sebastian) von Spielfritte 

Bewerbungsverfahren
um die Krone

Der alte und weise König Thedorius will abwinken und den durchgesessenen Thron gerne abgeben. Doch wer soll den Platz einnehmen? So ein Königsplatz ist schon eine Aufgabe; ein Volk will regiert werden und ein Dach wollen sie auch über dem Kopf haben. Die Herrschaft zeigt sich auf dem Land, in der Stadt, im Adel und Berater*innen wollen auch gut gestimmt werden. Puh! Ganz schön viel im Blick zu haben. Und damit herzlich willkommen zu Crown of Emara, dem vielschichtigen Worker Placement Spiel von Benjamin Schwer. Pegasus Spiele haben ein großartiges Kennerspiel herausgebracht, bei dem 1 bis 4 Spielende ca. ne Stunde viel im Blick haben müssen.

Selbstreflexiv verweist die Gestaltung des Spielmaterials auf die Vielseitigkeit des eigenen Spiels. Hier ist im wahrsten Sinne des Wortes viel los, und vieles sollte man im Blick haben. Dabei ist es nicht möglich in wirklich allen Bereichen weit vorne zu liegen. So zeigt sich, dass im Spiel unterschiedliche Strategien zu einer wachsenden Bevölkerung und Bauentwicklung führen. So ist die Farben-, und Zeichenvielfalt ganz passend zum Spielgeschehen gewählt. Ob das Absicht war, nun, ich schätze nicht, aber ein netter Zufall.

Wer es etwas rustikaler wünscht, dreht die beiden Bretter einfach um und kann dann Crown of Emara „light“ spielen – zumindest, was die Optik angeht.

Von der Konzeptzeichnung zum fertigen Cover Design


regelvideo 

Ingo von Spielkult.de  
erklärt euch die Regeln zu 
Crown of Emara

VERLAG:  Pegasus Spiele
AUTOREN:  Benjamin Schwer
GRAFIK: Dennis Lohausen
ERSCHEINUNGSJAHR: 2018
SPRACHE: Deutsch
SPIELER: 1 - 4
ALTER: ab 12 Jahren
DAUER: 45 - 75 Minuten

Spielkult.de
fazit: INGO
fazit: tobias
Gaming Wolves
Spielfritte
fazit: Funfairist
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das spiel um die
krone
Bewerbungsverfahren
um die Krone

Der alte und weise König Thedorius will abwinken und den durchgesessenen Thron gerne abgeben. Doch wer soll den Platz einnehmen? So ein Königsplatz ist schon eine Aufgabe; ein Volk will regiert werden und ein Dach wollen sie auch über dem Kopf haben. Die Herrschaft zeigt sich auf dem Land, in der Stadt, im Adel und Berater*innen wollen auch gut gestimmt werden. Puh! Ganz schön viel im Blick zu haben. Und damit herzlich willkommen zu Crown of Emara, dem viel-schichtigen Worker Placement Spiel von Benjamin Schwer. Pegasus Spiele haben ein großartiges Kennerspiel herausgebracht, bei dem 1 bis 4 Spielende ca. ne Stunde viel im Blick haben müssen.

Unser Gastrezensent
zu Crown of Emara 
ist Funfairist
(Sebastian) von
Spielfritte 



Ein Krönchen
wär‘ ein Träumchen

Nein, wir haben kein Brettspiel vor uns liegen, vielmehr ein Bretterspiel, denn Crown of Emara weist gleich zwei Bretter auf, auf denen wir unsere Aktionen durchführen können. Auf dem Lande produzieren wir Rohstoffe, heizen den Ofen für knack-frisches Brot ein und sorgen für Arbeitsplätze unserer Handwerkermenschen. In der Stadt werden die Rohstoffe weiterverarbeitet, denn Burg, Kirche, Marktplatz und Baustelle warten mit ihren Verarbeitungsmöglichkeiten. 

Auch BeraterInnen haben eine Rohstoff-entgegennahme sehr gerne, um ihren Finger für den/die SpielerIn krumm zu machen. So hechten unsere Augen gerne mal hin und her und wieder zurück, um auszurechnen, welche Aktion auf welchem Brett gerade besonders vorteilhaft für uns ist.

In Crown of Emara simulieren wir die Wirtschaft eines kleinen Volkes, die es wahrlich in sich hat. Beinah alle Ecken und Enden wollen bedient werden. Was uns oft fehlt, sind Zeit und Rohstoffe. Die Entschei-dung für die jeweiligen Spielzüge ist heraus-fordernd denn viele Hebel gilt es zu bedienen. Leider sind die Ablageplätze der Aktions-möglichkeiten begrenzt: Crown of Dilemma, wäre hier ein angebrachterer Name. Dieses Spielgefühl zeigt sich oft in einer Partie: „Sollte ich jetzt lieber zwei Schritte nach vorne gehen, um diese Rohstoffe einzusammeln? Oder sollte ich lieber zwei Schritte in der Stadt vorgehen, denn das brauche ich auch. Ach ne, ich benötige ja diese Rohstoffe. Hm, halt Stopp, aber da komme ich gar nicht hin…“ Ja, unter der Crown of Emara, die wir zu tragen wünschen, wuselt es im Kopf vor Entschei-dungen und Kombinationen.


Vieles will man,
Begrenztes bekommt man

Wer einmal verstanden hat, wie der Hase in Emara so läuft, der/die ist ziemlich schnell drin in der Spielweise des Spiels. An sich ist es auch nicht schwer und ein Spielzug geht lockerflockig von der Kartenhand: Karte ans Tableau legen, Bewegen und Aktion in beliebiger Reihenfolge ausführen, Zusatzaktion abwägen, und fertig. Dazwischen hat das Hirn viel an Brutzelzeit für sich, die die Krone erwärmt, denn in Crown of Emara sollte gut überlegt und abgeschätzt werden, was man wann genau tut.

Es ist von Vorteil möglichst frühzeitig den Spendenhintern in die Kirche zu bimmeln, denn jede weitere Spendenaktion wird kostspieliger. Auch sollte man nicht die Burg aus den Augen verlieren, denn ein Patschehändchen mit blinkenden Siegelringen braucht man unbedingt, um vor dem Adel angeben zu können – keine Ringe an den Fingern, keine Krone auf dem Köpfchen. So sieht es aus.

Aber nicht nur Kirche und Burg sind wichtig und wertvoll. Wer es verpasst, auf der Baustelle zu schuften, kann seine Baupunkte der Häuser schnell sehr weit hinten sehen. Jaja, das liebe Volk will auch n nettes Dach über der Rübe wissen, und gerne auch einen Kamin, einen Außenfahrstuhl und Photovoltaik am Haus – verwöhntes Pack! Soll es doch auf dem Lande schuften und Brot backen.

Ach ja, das Land, auch hier zeigt sich: Handwerkermenschen einstellen, Rohstoffe sammeln und möglichst vorteilhaft ein knackiges Brot kassieren. Auch wenn die Produktion von Broten in unseren Partien eher selten/weniger durchgeführt wurde, so können die Brote sehr zum Vorteil sein, um das schuftende Volk am Bauplatz wohlig zu stimmen. Und schick sehen sie auch aus, dass mal am Rande.

Ingo von Spielkult.de  
erklärt euch die Regeln zu 
Crown of Emara



OPULENTES EMARA

Wo ich gerade „schick“ und „opulent“ schreibe: In Crown of Emara hat man ein wirklich volles Schächtelchen vor sich liegen: Spezielle Tableaus, besonders gestanzte Papptokens in Form von Ringen, Broten etc., unterschiedliche Holzfiguren, Karten, Land-, und Stadtpläne mit zwei unterschiedlichen Seiten und so weiter. Crown of Emara ist voll und bunt.

Fast schon zu bunt? Einige Spielende empfanden die reguläre Spielseite fast zu erschlagend. Bunt, durcheinander, detailliert und viel zu wirr. Es brauchte schon zwei Runden, um alles erkennen zu können. Spielerfahrene hatten damit weniger Probleme, aber auch aus deren Rachen klopste hier und da heraus: „Mein lieber Scholli, dat is‘ aber ‘n buntes Brett!“

Von der Konzeptzeichnung zum fertigen Cover Design

Selbstreflexiv verweist die Gestaltung des Spielmaterials auf die Vielseitigkeit des eigenen Spiels. Hier ist im wahrsten Sinne des Wortes viel los, und vieles sollte man im Blick haben. Dabei ist es nicht möglich in wirklich allen Bereichen weit vorne zu liegen. So zeigt sich, dass im Spiel unterschiedliche Strategien zu einer wachsenden Bevölkerung und Bauentwicklung führen. So ist die Farben-, und Zeichenvielfalt ganz passend zum Spielgeschehen gewählt. Ob das Absicht war, nun, ich schätze nicht, aber ein netter Zufall.

Wer es etwas rustikaler wünscht, dreht die beiden Bretter einfach um und kann dann Crown of Emara „light“ spielen – zumindest, was die Optik angeht.



regelvideo 
Noch ein Krönchen
für das Thrönchen

Crown of Emara hat zum Ziel am Ende die sagenumwobene Krone auf dem Throne stolz präsentieren zu können. Wer es schafft Bürger und Bauentwicklung gleichermaßen gut voranzubringen, der oder die kann bald vom Herrschersitz Befehle aussprechen. Es ist von Vorteil bei diesem adligen Streifzug unterschiedliche Kronen Probe zu tragen. So empfehle ich die unterschiedlichen Adelstitel nicht aus den Augen zu verlieren. Die BürgerInnen von Emara werden pfeifen und mit Luftschlangen und Konfetti werfen, wenn man peu à peu eine neue Krone präsentiert.

Um diese Kronen tragen zu können, braucht es Siegelringe und Münzen. Jaja, Zaster und Prunk regieren den Adel. Aber so ist das nun mal, Hauptschmuck-Tinnef muss sich auszahlen. Letztlich steht die Königskrone an erster Stelle, und wer diese trägt, ist King Dingeling, oder auch die gleichnamige Königin. Bis die Zeremonie und die ehrvolle Krönung stattfinden kann, vergehen gute 60 Minuten, die unterhaltsam, abwechslungsreich und voller Grübeleien stecken.
                                                         Funfairist – Spielfritte

VERLAG:  Pegasus Spiele
AUTOREN:  Benjamin Schwer
GRAFIK: Dennis Lohausen
ERSCHEINUNGSJAHR: 2018
SPRACHE: Deutsch
SPIELER: 1 - 4
ALTER: ab 12 Jahren
DAUER: 45 - 75 Minuten

FAZIT