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human
punishment
Drei Fraktionen
kämpfen im düsteren
Cyberpunkuniversum
um den Sieg.
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SOCIAL DEDUCTION 2.0

Social Deduction Spiele gibt es viele. Ob Werwolf, Mafia de Cuba oder Good Cop, Bad Cop. Alle haben etwas gemeinsam. Sie brauchen eine große Gruppe, sind gut mit Nichtspielern zu spielen und haben den Ruf eines „Partyspiels“. Human Punishment ist anders. Anders, da es nicht zwangsläufig eine große Gruppe braucht. Tatsächlich reichen hier schon vier Spieler aus (wobei ich 5 bis 6 als ziemlich gut empfinde).

Unser Gastrezensent zu Human Punishment ist Andreas von Boardgame Monkeys

Partyspiel für kleine Gruppen 

In Human Punishment befinden wir uns in einem Cyberpunk-Universum, in welchem die Maschinen die Macht an sich gerissen haben. Wie wir es aus den üblichen Verdächtigen dieser Zunft kennen, bekommt jeder geheim eine Rollenkarte mit Spezialfähigkeiten und Gesinnung zugeteilt. Das ist aber noch nicht die endgültige Gesinnung. Human Punishment geht hier nämlich einen entscheidenden und - meiner Meinung nach - tollen Weg. Jeder Spieler bekommt noch zwei weitere Karten, nur mit deren Inhalt ich mir meine tatsächliche Gesinnung ausrechnen kann. Das kennen wir aus Good Cop, Bad Cop - macht es aber nicht minder toll.

WELCHE ROLLE WIRD UNS ZUGETEILT?

Was Human Punishment aber wirklich abhebt, sind die Programme. Mit einem startet jeder Spieler bereits und ein zweites kann man im Laufe einer Partie dazubekommen. Diese können nicht nur im Einzelfall die eigene Identität ändern (ja, Gesinnungswechsel ist in Human Punishment möglich), sondern ermöglichen - ähnlich wie die Charakterkarten - abgefahrene und vielfältige Sonderfähigkeiten, die dem Spiel das gewisse Etwas verpassen. Die Sonderfähigkeiten sind dabei auch wirklich interessant und vielfältig und können das komplette Spiel auf den Kopf stellen. Wer eben noch ein Verbündeter war, kann plötzlich ein Feind sein und andersherum. Weiterer Vorteil: Hierdurch gleicht kein Spiel dem anderen.

VIELFALT IST DIE GROßE STÄRKE


regelvideo

Robert von Brettspiel Guru (YouTube) erklärt euch die Regeln zu
Human Punishment

Etwas anderes kennen wir aus Good Cop, Bad Cop auch noch: die Waffen. Auch in Human Punishment haben wir die Möglichkeit, uns eine Waffe aus der Tischmitte zu nehmen und eben jene auf einen Mitspieler zu richten. Feure ich diese im Laufe der Partie ab, verliert die Zielperson entweder Leben oder muss einen Teil seiner Identität offenbaren. Das ist einerseits eine gute Methode, um neben dem Ermitteln der Identität Karten aufzudecken und so seine Gegenspieler zu offenbaren und somit vielleicht auch potenzielle Mitspieler zu erkennen. Die Besonderheit dabei ist aber auch, dass manche Identitätskarten auch erst nach dem Aufdecken einen Spezialeffekt erhalten. Ein zweischneidiges Schwert also. Die Spezialfähigkeiten gehen in alle Richtungen, denn es sind reichlich Charakterkarten dabei. Und mit reichlich meine ich viel! Das ist toll.

WAFFEN MIT ZWEISCHNEIDIGEM SCHWERT
PottGamer
fazit: ben
fazit: robert
Brettspiel Guru
Boardgame Monkeys
fazit: andreas

PREIS: 18,00 €

VERLAG:  Godot Games
AUTOREN: Stefan Godot
GRAFIK: Grandfailure, Karsten Schulmann
ERSCHEINUNGSJAHR: 2017
SPRACHE: Deutsch
SPIELER: 4 - 16
ALTER: ab 10 Jahren
DAUER:
15-60 human punishment's Minuten

human
punishment
Drei Fraktionen
kämpfen im düsteren
Cyberpunk-
universum um den
Sieg.

Unser Gastrezensent zu Human Punishment ist Andreas von Boardgame Monkeys

SOCIAL DEDUCTION 2.0
Partyspiel für kleine Gruppen 

Social Deduction Spiele gibt es viele. Ob Werwolf, Mafia de Cuba oder Good Cop, Bad Cop. Alle haben etwas gemeinsam. Sie brauchen eine große Gruppe, sind gut mit Nichtspielern zu spielen und haben den Ruf eines „Partyspiels“. Human Punishment ist anders. Anders, da es nicht zwangsläufig eine große Gruppe braucht. Tatsächlich reichen hier schon vier Spieler aus (wobei ich 5 bis 6 als ziemlich gut empfinde).

WAFFEN MIT ZWEISCHNEIDIGEM SCHWERT

Etwas anderes kennen wir aus Good Cop, Bad Cop auch noch: die Waffen. Auch in Human Punishment haben wir die Möglichkeit, uns eine Waffe aus der Tischmitte zu nehmen und eben jene auf einen Mitspieler zu richten. Feure ich diese im Laufe der Partie ab, verliert die Zielperson entweder Leben oder muss einen Teil seiner Identität offenbaren. Das ist einerseits eine gute Methode, um neben dem Ermitteln der Identität Karten aufzudecken und so seine Gegenspieler zu offenbaren und somit vielleicht auch potenzielle Mitspieler zu erkennen. Die Besonderheit dabei ist aber auch, dass manche Identitätskarten auch erst nach dem Aufdecken einen Spezialeffekt erhalten. Ein zweischneidiges Schwert also. Die Spezialfähigkeiten gehen in alle Richtungen, denn es sind reichlich Charakterkarten dabei. Und mit reichlich meine ich viel! Das ist toll.

VIELFALT IST DIE GROßE STÄRKE

Was Human Punishment aber wirklich abhebt, sind die Programme. Mit einem startet jeder Spieler bereits und ein zweites kann man im Laufe einer Partie dazubekommen. Diese können nicht nur im Einzelfall die eigene Identität ändern (ja, Gesinnungswechsel ist in Human Punishment möglich), sondern ermöglichen - ähnlich wie die Charakterkarten - abgefahrene und vielfältige Sonderfähigkeiten, die dem Spiel das gewisse Etwas verpassen. Die Sonderfähigkeiten sind dabei auch wirklich interessant und vielfältig und können das komplette Spiel auf den Kopf stellen. Wer eben noch ein Verbündeter war, kann plötzlich ein Feind sein und andersherum. Weiterer Vorteil: Hierdurch gleicht kein Spiel dem anderen.


regelvideo

Robert von
Brettspiel Guru (YouTube) erklärt euch die Regeln
zu Human Punishment

Da kommt was auf uns zu - Erweiterung gesichtet

Wer trotz des äußert hohen Wiederspielreizes noch immer nicht genug von Human Punishment hat, der darf sich auf eine Erweiterung namens Project: Hellgate freuen. Darin gibt‘s dann nicht nur mehr vom selben, wie neue IDs oder neue Programme, sondern auch eine Superwaffe (das Hellgate), vorgefertigte Szenarien zum Nachspielen und Bossfights, die – laut den Machern – von Kingdom Death Monster inspiriert wurden.

3 ex automa boss fights
WELCHE ROLLE WIRD UNS ZUGETEILT?

In Human Punishment befinden wir uns in einem Cyberpunk-Universum, in welchem die Maschinen die Macht an sich gerissen haben. Wie wir es aus den üblichen Verdächtigen dieser Zunft kennen, bekommt jeder geheim eine Rollenkarte mit Spezialfähigkeiten und Gesinnung zugeteilt. Das ist aber noch nicht die endgültige Gesinnung. Human Punishment geht hier nämlich einen entscheidenden und - meiner Meinung nach - tollen Weg. Jeder Spieler bekommt noch zwei weitere Karten, nur mit deren Inhalt ich mir meine tatsächliche Gesinnung ausrechnen kann. Das kennen wir aus Good Cop, Bad Cop - macht es aber nicht minder toll.

FAZIT

PREIS: 18,00 €

VERLAG:  Godot Games
AUTOREN: Stefan Godot
GRAFIK: Grandfailure, Karsten Schulmann
ERSCHEINUNGSJAHR: 2017
SPRACHE: Deutsch
SPIELER: 4 - 16
ALTER: ab 10 Jahren
DAUER:
15-60 human punishment's Minuten

fazit: andreas
Boardgame Monkeys
Brettspiel Guru
fazit: robert
fazit: ben
Pottgamer